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Rettungswachen

Für das Jahr 2019 werden nur von wenigen RTW-Standorten noch keine Daten von Notfalleinsätzen geliefert. Da sich auch die Datenqualität gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt hat, werden die 846.712 Datensätze erstmals in die Erstellung von Auswertungen einbezogen. Um Fehlinterpretationen aufgrund von Doppeldokumentation zu vermeiden, werden hierfür in erster Linie Einsätze ohne Notarztbeteiligung herangezogen. Da diese Zuordnung allein anhand der zugehörigen Leitstellendatensätze zuverlässig möglich ist, muss die Verknüpfbarkeit der Datensätze gegeben sein.

Die für die Auswertungen 2019 herangezogenen 631.670 Datensätze stellen somit Einsätze ohne Notarztbeteiligung und Einsätze, bei denen aufgrund fehlender Verknüpfung eine Notarztbeteiligung nicht erkannt werden kann, dar.

Vollzähligkeit

Die Vollzähligkeit wird durch einen Abgleich mit den Daten der einsatzführenden Leitstellen ermittelt, indem geprüft wird, ob die Daten aller RTW-Einsätze geliefert wurden. Alle eindeutigen Leitstellendatensätze tatsächlich ausgerückter, in Baden-Württemberg stationierter RTW werden als Soll herangezogen. Eine Vollzähligkeit kleiner als 100 % bedeutet, dass für einen Standort für das Jahr 2019 weniger MIND-Datensätze vorliegen, als in den Leitstellendaten von Rettungsmitteln dieses Standorts Datensätze vorhanden sind.

Die rechnerisch ermittelte Vollzähligkeit der für das Jahr 2019 an die SQR-BW gelieferten RTW-Daten (MIND) beträgt 80,3 %. Da RTW neben Notfalleinsätzen auch Krankentransporte durchführen, müssen diese für die korrekte Ermittlung der Vollzähligkeit ebenfalls berücksichtigt werden. Dies ist jedoch für 2019 nicht möglich, da noch immer von nur wenigen Rettungsdienststandorten entsprechende Krankentransportdatensätze (MIKD) geliefert werden. Die tatsächliche Vollzähligkeit der Notfallrettungsdaten ist somit höher als rechnerisch ermittelt, da sich das Soll um die mit RTW durchgeführten Krankentransporte reduziert.

Verknüpfbarkeit

Wie die Notarztdatensätze werden auch die MIND-Daten von RTW auf Grundlage einer eindeutigen Auftragsnummer mit den zugehörigen Leitstellendaten verknüpft. Bei den für 2019 vorliegenden Daten ist eine Verknüpfung in 87 % der Fälle möglich.